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Data_Opera

Data_Opera ist das aktuelle Projekt von Michael Schweiger, das sich mit Möglichkeiten und Zugängen der Verklanglichung von Daten bzw. Umweltdaten beschäftigt.

Unter Umweltdaten wird prinzipiell alles an Strahlungen, Stoffen, Partikeln usw. verstanden, das unsere Umwelt durchsetzt, unabhängig davon ob athropogenen oder natürlichen Ursprungs.

Im speziellen aber zielt das Projekt auf die Verklanglichung von Luftgüte und dabei im speziellen auf Partikel, also Feinstaub etc. ab.

Verklanglichung bezieht sich auf beide Ansätze, die Sonifikation und die Sonorzation.

Sonifikation ist der Bereich der Verklanglichung der unsere Laut- und Hörssphäre schon sein einiger Zeit und in wachsendem Maße erweitert, verdichtet und durchtönt. Beeps und Bleeps, Soundminiaturen, wie Soundlogos u.ä. bereichern die Kommunikationsschnittstellen speziell unserer Kommunikationsgeräte und -Mittel. Mobiltelefon, Heizungssteurung, Computer, Geräte der Medizintechnik, Biofeedbackapparate und vieles mehr kommunizieren mit uns auf akustischem Weg. Auch wenn dieser Teil der Funktionsklänge oder funktionaler Klänge intentional und zunehmend künstlerisch gestaltet wird, das gilt speziell für Soundlogos, so sind sie meist abseits der Markenkommunkation recht einfach gehalten.

Sonorization geht einen bedeutenden Schritt weiter: Es geht um künstlerische Verklanglichung, also zum Teil auch um kompositionelle Zugänge und immer auch um mehrschichtige Zugänge und Bedeutungsbezüge. Das ergibt sich daraus, dass der inter- und transdisziplinäre Zugang der relativ neuen Soundstudies Denkfiguren und Ansätze wie “Denken mit den Ohren” (Sam Auinger / Bruce Odland – O.A.) oder “Spaces speek! Do you listen?” (Barry Blesser / Linda – Ruth Salter) Hören im Sinne einer Emazipation und Kritik der Sinne als Erkenntnisinstrument und gleichzeitig als starkes kulturelles Ausdrucksmittel auffasst.