Skip navigation

Category Archives: fun

air to air is the working title of the current proejct-derivate from data_opera and even more from its sprout dbd, dusted bass n’ drum

still using analog modular synthesizer controled by control voltages, which are electric displays of sensor values.

what changed is the use of different sensors monitoring air quality, temp and humidity and the approach to go for better focused interactive control.

air-quality sensor turned out to react on smell and does so, if the carrier substance is gone, very delicate and in a very close reach, what offers new approach to use it as interface played with spattels as carrier.

the temperature  and humidity sensors should work good to, if e.g. dancers pass by and stop for a while close to a sensor, while dust sensor and air-quality sensors with damped sensitivity should carry out subtle changes in some general parameters of the sound-environment influenced by the overall cumulated activity while the performance evening.

first two are from preparations for performance at servus.at  AMRO 2014 festival nightline in STWST

last is about first steps to engage air-quality sensor as part of an olfactory playable interface to control analog synthesizer parameters. in this case mainly filter parameters.

air to air g7 OFF development post here!

 

dbd ist ein derivat von data_opera bzw. ein link zwischen Michael Schweiger’s data_opera und Sonifer’s bass orientiertem analog synthesizer musik projekt. In dbd treffen die, im Rahmen der Special Issues Ausstellung gewonnenen, Erkenntnisse und davon abgeleiteten neuen Zugänge zu data_opera auf den schon seit einiger Zeit gewachsenen Wunsch nach Interaktivität abseits von “wo ist der Sensor” und was “beeinflusse ich direkt” während Sonifer’s live Performances.

dbd geht dabei augenzwinkernd, spielerisch und doch nicht unernst an die Interaktivität als Grundlage nichtintentionaler Ergebnisse intentionalen Einzeln-Handelns und an die Lernkurve bezüglich dieser Interependenzen heran.

dbd nutzt die unterschiedliche Bewegungsintensitäten der Teilnehmer_innen ebenso wie die räumlichen Gegebenheiten bezüglich Luftumwälzung, Staubentwicklung und deren Dynamik, die wiederum von den Teilnehmer_innen und deren Bewegungsmuster und Bewegungsinstensität, aber auch von der getragenen Kleidung, der Verteilung von Nichtraucher_innen zu Raucher_innen usw usf. und liefert somit kaum vorhersagbare Messergebnisse der Staubkonzentration an unterschiedlichen Punkten im Raum. Diese Staubkonzentrationen beeinflussen unterschiedliche Parameter des analogen Musik Setups, aber nicht im Sinne einer fixen “Verdrahtung” oder fixer Funktionen (mathematisch) sondern eher in der Art politischer oder medialer Aufmerksamkeit und/oder Wahrnehmung und Thematisierung. Kurz: Sonifer als steuerndes, bewusst, intentional handelndes System, das an der Erhaltung zumindest des Kerns der eigenen Klangpräferenzen und somit an seiner musikalische Selbstreproduktion interessiert ist, blendet die Wirkung der Staubkonzentrations – Messwerte und deren Entsprechung als Steuerspannungen für das analoge Synthesizer Instrumentarium, intentional, willkürlich mehr oder weniger ein oder aus. Zu welchem Grad, bleibt den Teilnehmer_innen verborgen.

 

 

Videos vom letzten Test-Setup: